Joseph 1944 agréable pour la résistance et la liberté

Joseph war erst 17 Jahre alt als er 1940 von Mannheim aus nach Gurs deportiert wurde. Nach der Flucht aus dem Gefangenenlager schloss er sich dem spanischen Widerstand und im Februar 1943 der Gruppe Leopold Rechaussières in der Corrèze an. Er starb am 1. Juni 1944 in Egleton beim Versuch französische Gefangene zu befreien. Wenige Tage später, am 9. Juni 1944 wurden etwa 99 Einwohner der Stadt Tulle von Angehörigen der Waffen-SS-Division „Das Reich“ ermordet.


http://www.ville-tulle.fr/web/9_juin_1944

Dienstag, 9. Oktober 2007

Grußworte des Mannheimer Oberbürgermeisters

In diesen Tagen erfahren wir, dass ein Sohn unserer Stadt in der lieblichen Berglandschaft der Corrèze bestattet ist.
Gestorben nicht eines natürlichen Tods, sondern als Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Barbarei, nachdem diese ihn im Alter von 18 Jahren aus seiner Heimat vertrieben hatte.
Josef Wertheim teilte dieses Schicksal mit zahlreichen anderen jungen
Menschen aus seiner Heimatstadt, aber er nahm es nicht hin, von seinen
Verfolgern zum willenlosen Werkzeug gemacht zu werden. Er schloss sich dem Widerstand an und folgte damit dem Beispiel anderer Mannheimer im Exil, die im Spanischen Bürgerkrieg, im bestzten Frankreich oder in den Ländern des Ostens den Nationalsozialismus bekämpften.
Der Name Josef Wertheim steht in einer Reihe mit anderen Mannheimern, die den Widerstand der Unterwerfung vorzogen: Karl Heinz etwa, der sich dem Widerstand in den Cevennen angeschlossen hatte und am 28. Mai 1944 in la Borie getätet wurde. oder Marianne Cohn, die hunderte bedrohter jüdischer Kinder über die Schweizer Grenze rettete und dafür mit ihrem
jungen Leben bezahlte. Oder den Mitgliedern der Lechleiter-Gruppe die ihr Leben
unter dem Fallbeil aushauchten.
Sie sollen Vorbilder für die Jugend sein, in einem anderen Deutschland, das Völkermord und Chauvinismus ächtet, um im Aufbau einer Europäischen Gemeinschaft die Freundschaft mit seinen Nachbarn zu suchen.


Ich möchte mich daher bei allen
Anwesenden, vor allem jedoch den Freunden und Mitkämpfern Josef Wertheims bedanken, dass Sie das Andenken ihres Kampfgenossen pflegen und uns Gelegenheit geen, diesen mutigen jungen Mann aus Mannheim zu ehren, der sein Leben für den Sieg über die Tyrannei einsetzte.
Dr. Peter Kurz
Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

Mittwoch, 15. August 2007

Ehrenkranz der Stadt Mannheim und Blumen

Lesung der Mannheimer Grußrede im Festsaal von Lafage-sur-Sombre

Joseph Wertheims Grab nach der Gedenkveranstaltung

Dienstag, 31. Juli 2007


Gedenkobelisk in Lafage-sur-Sombre zu Ehren der Gefallenen im 1. Weltkrieg und die Opfer des französischen Widerstandes:

1939-1945
BEYNEL ANDRÉ
FRAYSSE RAYMOND

Aux HEROS ET MARTYRS
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J MAUREILLE
L SAGLLUGET
J WERTHEIM
C BALLET
davor die Ehrenblumen vom 10. August 2007

Mittwoch, 11. Juli 2007

JOSEPH




dieses Bild fand sich beim Altersbild seines Vaters. Der in der Vergrößerung erscheinende Schmiss, auf der rechten Backe, wurde von seinen franz. Freunden beschrieben. Sein Bruder Harald hatte keine Narbe, deshalb nehmen wir an, dass es sich um Joseph handelt.

Joseph war fast 8 Jahre als sein Vater im April 1930 starb. Ob er wie sein Bruder automatisch die tschechische Staatsangeörigkeit bekam oder ob er sie je nach der Heirat der Mutter (vermutlich in Ostrawa oder Hodonin) erhielt ist offen.
Nach dem Tod seines Vaters zog er nach Wien zu seiner Tante Klara (Claire) und kehrte 1935 nach Mannheim zurück.




Josephs Vater:
Jakob Karl Wertheim aus Österreich-Ungarn
vor seinem Tod mit 53 Jahren,
Jakob als Varietist vor Josephs Geburt und vor dem 1. Weltkrieg:
und sein Kriegsdienst im K. u. K. Militär:
Jakob war Jude und ist auch auf dem jüdischen Friedhof in Mannheim beerdigt.
Josephs älterer Bruder HARALD, auch die Spuren seines Schicksals während des NS-Regimes, verlieren sich :

Wir grüßen Lafage-sur-Sombre


RONNY CINDY und CHAYENNE






Jacqueline






RUBEN





MIRJAM
























MIRKO


Über mich

Mein Foto
Meine Geburtsstadt ist Mannheim. Bis ich 1978 aus Liebe nach Plankstadt gezogen wurde, war,-abgesehen von einem Aufenthalt in Wien-Ober St.Vait, MANNHEIM und Frankenthal mein Domizil. Am Luisenring -Family Arbeits-/Wohnstätte- führt Heute eine Brücke nach Ludwigshafen. Ein mächtiges schräges Stück der ehemaligen Stadtmauer, im Keller der Werkstatt beeindruckte uns. Es folgte die Schulzeit in der Neckarstadt, nach 1966 in der Gartenstadt. Später aktives Enagement 1981 - 1999 im Plankstadter OV der SPD, Faust Schüler-Eltern-Theater Aufführung in Mannheim. Studium in Mannheim. Bis Ende 2005 war die Pflege eines Angehörigen oportun. Nach einem Borreliose-Tsunami seit Januar 2008 wieder auf dem Weg nach Außen. --frisches Lernen; Spielen; Erüben. Auf dem Boden alter Strukturen Neues entwickeln,gleich dem Waldbauer der sorgsam in der Gegenwart für Generationen nach ihm sorgt.-- In meinen Bloggs erarbeite ich Zusammenhänge aus den bei mir abgebenen Fundstücken wie Dokumente, Fotos und Künstler-Postkarten meiner Urgroßeltern.In Erinnerung an Menschen in deren Umfeld und in Vergessenheit geratene Ereignisse, kulminieren in Geschichten, die Interessierte zu hören bekommen.

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